Easybill ist eine Online-Rechnungssoftware, mit der man auch ZUGFeRD und XRechnungen versenden kann.
Wir verbinden Modified E-Commerce mit Easybill.
Bei einem Kauf prüfen wir, ob die E-Mail-Adresse des Kunden schon in Easybill existiert. Wenn nein, legen wir den Kunden an. Haben sich die Daten des Kunden seit dem letzten Kauf geändert, ändern wir sie auch in Easybill. Die deutschen Kunden werden direkt mit der Voreinstellung "ZUGFeRD" angelegt, d.h. alle Rechnungen (auch folgende) an den Kunden gehen standardmäßig im ZUGFeRD-Format raus.
Danach legen wir den Kauf an und erzeugen eine Rechnung, versenden sie aber nicht automatisch.
Weitere Updates und Erweiterungen nach deiner Rückmeldung und Wunsch.
Zum Start eröffnest du dir bitte ein Easybill Konto mit einem Tarif, der API Schnittstellen erlaubt. Pro Bestellung ist mit ca. 5 API-Anfragen zu rechnen, schau also mal bei den Easybill Tarifen unter "Schnittstellen", welcher Tarif für dich der richtige ist. Je nach Tarif ist die Anzahl der API Anfragen pro Minute beschränkt.
In deinem Konto klickst du oben rechts auf dein Profil, dann auf Profil & Einstellungen, dann auf "API-Key generieren". Kopiere den Key und speichere die Seite.
Danach gehst du deinen Modified Shop unter Module - System Module - Easybill - bearbeiten und fügst deinen API-Key dort ein und aktivierst die Schnittstelle. Außerdem kannst du wählen, dass für neue modified E-Commerce Bestellungen die Rechnung automatisch erstellt werden soll.
Eine neue Bestellung ist eingegangen!
Wenn der Kunde noch nicht existiert - wir identifizieren ihn anhand seiner E-Mail-Adresse - oder seine Daten geändert hat, wird sein Konto in Easybill erstellt / aktualisiert. Wenn der Kunde bereits existiert und die Daten nicht geändert hat, wird nichts im Easybill-Konto geändert.
Erstelle für neue Bestellungen sofort eine Rechnung in Easybill:
Wenn dieses Feld in der Konfiguration auf „Ja“ gesetzt ist, wird das Easybill-Dokument automatisch im easybill-Konto für jeden neu erstellten Auftrag erstellt, dessen Status zu der Gruppe der ausgewählten Status gehört.
Wenn dieses Feld in der Konfiguration auf „Nein“ gesetzt ist, wird das Easybill-Dokument nicht erstellt, wenn der Kunde eine Bestellung anlegt.
Statusauswahl Beispiel 1: Bestellung durch Kunden im Frontend
Beispiel: du hast nur den Status „versandt“ angehakt. Wenn ein Kunde etwas kauft, erhält die Bestellung den Status „ausstehend“. Das bedeutet, dass das Dokument noch NICHT an easybill übertragen wird. Erst wenn du den Status auf „versandt“ setzt, wird die Bestellung an Easybill übertragen und die Rechnung erstellt.
Statusauswahl Beispiel 2: Manuelle Bestellung im Adminbereich
Wenn in der Konfiguration des Easybill-Plugins nur der Status „versandt“ aktiviert ist und der Admin eine Bestellung manuell im Backend anlegt, muss die Bestellung in der o.g. Konfiguration erst einen Artikel in der Bestellung und den Status „versandt“ haben, um eine Easybill-Rechnung zu erstellen.
Statusauswahl Beispiel 3: Änderung des Auftragsstatus
Wenn der Auftrag bereits erstellt wurde und der Administrator den Auftragsstatus ändert, wird eine Easybill-Rechnung erstellt, wenn der Auftragsstatus zu der Gruppe der ausgewählten Status gehört. Also zum Beispiel, eine Bestellung bekommt den Status offen, du möchtest aber nur Bestellungen mit Status "versendet" an Easybill übertragen. Dann wählst du in der Konfiguration dieses Moduls den Punkt "Versendet" aus. Die Bestellung wird nun erst an Easybill übertragen, wenn der Status der Bestellung geändert wurde.
Gut zu wissen:
Es können nicht mehrere Rechnungen pro Auftrag erstellt werden, d. h. unabhängig davon, wie oft der Auftragsstatus geändert wird, wird nur eine Rechnung erstellt.
Steuern:
Auch die Steuer wird in Easybill auf Kunden-Ebene gesteuert und nicht auf Rechnungsebene.
D.h. beim ersten Export wird beim Kunden gesetzt, ob dieser Kunde umsatzsteuerpflichtig ist, oder ob es sich um innergemeinschaftliche Lieferungen handelt, etc.
Dafür gibt es folgende Einstellungen:
Nicht-EU Zone:
definiert die Steuerzone, in der sich die NICHT-EU Länder befinden (also z.B. Schweiz). Das ist bei Modified E-Commerce standardmäßig die "Steuerzone Nicht-EU-Ausland".
VAT Option:
definiert, als was standardmäßig die Kundengruppe übertragen werden soll. Dabei wird aber auch die Nicht-EU Zone (s.o.) berücksichtigt.
Also z. B. :
- Kundengruppe "Neuer Kunde" soll als "Umsatzsteuerpflichtig" übertragen werden => wird IMMER als umsatzsteuerpflichtig übertragen
- Kundengruppe "Händler" soll als "Umsatzsteuerpflichtig" übertragen werden => wird bei deutschen Adressen als umsatzsteuerpflichtig übertragen, Händler mit USt-IdNr. und aus dem Nicht-EU-Ausland jedoch als innergemeinschaftliche Lieferung bzw. als nicht steuerbar (Drittland)
Nicht-EU-Land Regel überschreiben:
wird nur benötigt, falls du auch in Nicht-EU Länder umsatzsteuerpflichtig liefern willst, zum Beispiel weil du dem Kunden die Steuer erst erstattest wenn er eine Ausfuhrbescheinigung vorlegt.
Bedeutet in der Praxis:
Kundengruppe Händler steht auf "umsatzsteuerpflichtig", Haken für "Nicht-EU Regel überschreiben" ist gesetzt => nun wird auch ein Händler mit schweizer Adresse als umsatzsteuerpflichtig zu Easybill exportiert.
Dieses Plugin wird aktiv weiterentwickelt, melde dich gerne mit Wünschen und Vorschlägen.
Wichtig:
Modified rechnet die Steuern horizontal, Easybill rechnet vertikal. Beides ist in Deutschland erlaubt und vom Finanzamt anerkannt . Insofern kann es manchmal zu Abweichungen im Centbereich kommen. Das Easybill Team ist sich dessen bewusst und arbeitet an einer langfristigen Lösung (Stand: Juli 2025).
Wenn wir dich über unser Affiliate System anmelden dürfen, erhältst du einen Rabatt und wir eine Provision :-)
Dies ist nur möglich, solange du noch kein Easybill Konto hast!
FAQ:
Problem:
Ein Käufer hat eine Ust ID Nummer eingegeben und ist im Shop korrekt ein ausländischer Händler, aber in Easybill wird der falsche Text ausgegeben (z.B. "Reverse Charge" statt "innergemeinschaftliche Lieferung".
Lösung:
Schau dir die USt ID Nummer des Kunden in Easybill an. Es muss dahinter ein grünes Häkchen zu sehen sein. Ist dort stattdessen ein rotes Ausrufezeichen, dann ist der Kunde durch die Ustnummer Prüfung gefallen und sicherheitshalber hat Easybill nun den Reverse-Text gesetzt.
Du kannst aber die Steuereinstellungen des Kunden direkt in Easybill umstellen, zukünftige Rechnungen für den Kunden werden dann den korrekten Text haben.