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Die neue Gefahr: .zip Domains

Immer wieder gibt es neue Domainendungen auf dem Markt, wie .de, .com, .net, .hamburg oder .berlin.
Ganz neu ist die Domainendung „.zip“ – wodurch einige potenzielle Gefahren und Sicherheitsrisiken bestehen. Hier sind einige Dinge, auf die Anwender im Alltag achten sollten, insbesondere in Bezug auf Verlinkungen in E-Mails:

  1. Phishing-Angriffe: Phishing ist eine betrügerische Methode, bei der Angreifer vorgeben, eine vertrauenswürdige Person oder Organisation zu sein, um vertrauliche Informationen wie Passwörter oder persönliche Daten zu stehlen. In E-Mails könnten gefälschte Links zu Websites mit der .zip-Domain vorhanden sein, die den Anschein erwecken, legitim zu sein. Beispielsweise könnte es so aussehen, als ob es ein Link auf eine ZIP-Datei sei, in Wirklichkeit aber verlinkt es auf eine Domain. Anwender sollten äußerst vorsichtig sein und keine vertraulichen Informationen eingeben, wenn sie auf verdächtige oder unbekannte .zip-Domain-Links in E-Mails klicken.
  2. Malware-Verbreitung: Schädliche Software oder Malware kann in Dateien versteckt sein, die über .zip-Domain-Links heruntergeladen werden. Die heruntergeladenen Dateien könnten dazu verwendet werden, Viren, Ransomware oder andere schädliche Programme auf dem Computer des Anwenders zu installieren. Es ist wichtig, keine .zip-Domain-Links in E-Mails von unbekannten Absendern oder verdächtigen Quellen zu öffnen und heruntergeladene Dateien immer mit einem zuverlässigen Antivirenprogramm zu scannen, bevor sie geöffnet oder ausgeführt werden. Die ersten zip Domains wurden bereits von Kriminellen gebucht und die ersten Angriffe über ZIP Domains von Sicherheitsfirmen registriert!
  3. Identitätsdiebstahl: In einigen Fällen könnten betrügerische Websites mit der .zip-Domain versuchen, persönliche Informationen wie Benutzernamen, Passwörter oder Kreditkartendaten zu stehlen. Anwender sollten äußerst vorsichtig sein und niemals vertrauliche Informationen auf Websites mit .zip-Domains eingeben, es sei denn, sie sind sich absolut sicher, dass es sich um legitime und vertrauenswürdige Websites handelt.
  4. Unzuverlässige Quellen: Bei .zip–Links in E-Mails von unbekannten Absendern oder fragwürdigen Quellen besteht die Gefahr, dass sie statt zu einer Datei, zu Websites führen, die schädliche Inhalte oder betrügerische Aktivitäten enthalten. Anwender sollten solche Links vermeiden und nur Links von vertrauenswürdigen Absendern oder bekannten Quellen öffnen.

Um die IT-Sicherheit zu gewährleisten, sollten Anwender im Alltag folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Misstrauisch sein: Seien Sie vorsichtig bei E-Mails mit .zip-Links, insbesondere wenn sie von unbekannten Absendern stammen oder verdächtig wirken.
  • Verifizieren: Überprüfen Sie die Echtheit von E-Mails oder Websites, bevor Sie vertrauliche Informationen eingeben oder Dateien herunterladen. Verwenden Sie bekannte Kontaktdaten oder offizielle Websites, um Informationen zu überprüfen.
  • Aktuelle Software verwenden: Stellen Sie sicher, dass sich Ihr Betriebssystem, Ihre Antivirensoftware und andere Sicherheitsprogramme auf dem neuesten Stand befinden.

Im Idealfall sollten Administratoren in Firmen den Aufruf von .zip Domains ganz einfach blockieren.

Wir empfehlen dir unsere grundlegende Sicherheitsberatung, sozusagen das Seepferdchen für Kleinst- und Kleinunternehmen.