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Achtung Preisfalle beim Nachsendeservice der Deutschen Post

Die Deutsche Post weist ausdrücklich darauf hin, dass Verbraucher beim Nachsendeservice in eine Preisfalle geraten können. Der Hinweis richtet sich an alle, die Post wegen eines Umzugs oder längerer Abwesenheit nachsenden lassen möchten. Die Empfehlung lautet klar: Den Nachsendeauftrag direkt bei der Deutschen Post buchen, um unnötige Mehrkosten zu vermeiden.

Warum viele Aufträge bei teuren Drittanbietern landen

Ein zentrales Problem entsteht durch Webseiten, die wie offizielle Angebote wirken. Dadurch entsteht der Eindruck, man befinde sich auf einer Seite der Deutschen Post. In der Folge landen viele Aufträge bei Drittanbietern, die ein Vielfaches des offiziellen Preises verlangen. Schätzungen gehen von rund 350.000 betroffenen Nachsendeaufträgen pro Jahr aus.

Wo die größten Risiken liegen

Drittanbieter erbringen die Nachsendung nicht selbst. Sie reichen die Aufträge lediglich weiter, da die Deutsche Post gesetzlich verpflichtet ist, jeden eingereichten Nachsendeauftrag auszuführen. Für Kunden entsteht dadurch kein zusätzlicher Nutzen, aber ein deutlicher Preisaufschlag.

Die wichtigsten Problempunkte:

  • Überhöhte Kosten – häufig drei- bis viermal höher als der offizielle Preis
  • Kein Mehrwert – die Leistung stammt vollständig von der Deutschen Post
  • Täuschende Anbieterauftritte – Webseiten wirken wie offizielle Post‑Seiten

Was der offizielle Nachsendeauftrag kostet

Für sechs Monate Laufzeit berechnet die Deutsche Post 31,90 Euro bei Online‑Beauftragung. Drittanbieter setzen dagegen Preise an, die deutlich darüber liegen. Die Deutsche Post profitiert nicht von diesen Angeboten und steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu den Anbietern.

Rechtliche Schritte und Hinweise der Verbraucherzentralen

Wenn Drittanbieter gegen Markenrecht, gesetzliche Vorgaben oder Wettbewerbsrecht verstoßen, geht die Deutsche Post dagegen vor. Verbraucherzentralen warnen ebenfalls vor den hohen Kosten und bieten Informationen zu Verbraucherrechten.

Einige Drittanbieter operieren aus dem Ausland. Das erschwert es, Ansprüche im Streitfall durchzusetzen. Deshalb sollte vor Vertragsabschluss geprüft werden, wer hinter dem Angebot steht und welche Preise gelten.

Empfehlung für eine sichere Beauftragung

Die Deutsche Post rät dazu, den Nachsendeauftrag ausschließlich über ihre offiziellen Kanäle zu buchen – online oder in einer Filiale. So lassen sich überhöhte Kosten vermeiden und der Service bleibt transparent.