Otto baut rund 460 Vollzeitstellen ab: Konzern kündigt tiefgreifende Veränderungen an
Der Onlinehändler Otto will fast 460 Vollzeitstellen streichen. Besonders betroffen ist Hamburg. Das Unternehmen bestätigte, dass vor allem Marketing, Controlling und verschiedene Tech‑Bereiche vor größeren Veränderungen stehen. Die Entscheidung sei das Ergebnis mehrmonatiger Gespräche mit dem Betriebsrat.
Hintergrund: Strukturen vereinfachen und Kosten senken
Der Konzern verfolgt das Ziel, interne Abläufe zu verschlanken und Bürokratie abzubauen. Gleichzeitig sollen die Kosten sinken. Bis zum Geschäftsjahr 2027/28 möchte Otto die jährlichen Ausgaben von 650 auf 500 Millionen Euro reduzieren.
Maßnahmen für einen sozialverträglichen Prozess
Otto betont, dass der Stellenabbau fair und respektvoll gestaltet werden soll. Für betroffene Beschäftigte sind verschiedene Optionen vorgesehen:
- Altersteilzeit
- Aufhebungsangebote
- Wechsel in eine Transfergesellschaft (Eine Transfergesellschaft übernimmt Mitarbeitende für einen begrenzten Zeitraum. Dort erhalten sie Qualifizierungsangebote und Unterstützung beim Übergang in neue Arbeitsverhältnisse.)
Ziele der Veränderungen
Mit den angekündigten Maßnahmen reagiert Otto auf interne Herausforderungen und setzt auf eine langfristige Stabilisierung des Unternehmens. Der Fokus liegt auf effizienteren Strukturen und einer deutlichen Kostensenkung. Die Umsetzung soll sozialverträglich erfolgen und Beschäftigten Perspektiven für den weiteren beruflichen Weg bieten.

