Neue Amazon-Funktion: Gebührenaufstellung für mehr Transparenz bei Seller-Konten
Amazon reagiert auf die häufige Kritik an komplexen und schwer nachvollziehbaren Gebührenstrukturen. Die Plattform bietet Verkäufer:innen eine neue Funktion, die sämtliche Gebühren im Seller-Konto strukturiert und verständlich aufzeigt. Ziel ist, dass die Kosten, die mit einer Transaktion verbunden sind, künftig besser nachvollziehbar werden.
In einer offiziellen Mitteilung betont Amazon, dass die Funktion eine präzisere Erklärung zu den abgerechneten Beträgen liefern soll. Dadurch sollen Händler:innen erkennen, wie einzelne Gebühren zustande kommen.
Struktur der Gebührenaufstellung
Die neue Übersicht enthält verschiedene Arten von Gebühren, die beim Verkauf über Amazon entstehen. Dazu zählen unter anderem regelmäßige Abonnement-Kosten, prozentuale Verkaufsprovisionen sowie variable Abschlussgebühren. Auch die Gebühren für verkaufte Produkte und die Kosten im Zusammenhang mit Rücksendungen, Erstattungsprozessen oder der Remission sind darin enthalten. Entsorgungsgebühren werden ebenfalls mit aufgeführt.
Zu jeder dieser Gebührenarten stellt Amazon ergänzende Informationen bereit. Dazu gehören etwa Variablen, die den Preis beeinflussen, sowie die Berechnungsweise einzelner Beträge. Diese zusätzlichen Details sollen die Kostenstruktur transparenter machen und ermöglichen eine individuelle Nachvollziehbarkeit auf Transaktionsebene. Laut Amazon sind weitere Erweiterungen in Planung, um zusätzliche Gebührentypen ebenfalls strukturiert darzustellen.
Zugriff auf die Funktion
Die Gebührenaufstellung ist über die Transaktionsansicht innerhalb des Bereichs „Zahlungen“ im Seller-Konto erreichbar. Nach Auswahl einer konkreten Transaktion erscheint der zugehörige Gebührenbetrag. Per Klick öffnet sich die detaillierte Aufschlüsselung. Zusätzlich bietet Amazon eine Hilfeseite an, die die Nutzung der Funktion erklärt und bei Fragen unterstützt.
