Versandhandel

Unternehmensgründungen in Deutschland auf Höchststand seit 1999

Laut dem Global Entrepreneurship Monitor (GEM) 2024/2025 gründen in Deutschland so viele Menschen wie nie zuvor ein Unternehmen. Die Gründungsquote liegt bei 9,8 % – der höchste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 1999. Das bedeutet: Fast jeder Zehnte im erwerbsfähigen Alter hat innerhalb der letzten dreieinhalb Jahre gegründet oder befindet sich aktuell im Gründungsprozess.

Frauen gründen häufiger und selbstbewusster

Die Zahl der Gründerinnen nimmt deutlich zu. Ihre Quote liegt bei 8,5 % – ein Anstieg um 2,6 %. 43 von 100 Neugründungen stammen mittlerweile von Frauen. Das zeigt, dass sich weibliches Unternehmertum zunehmend etabliert. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 38 %.

Junge Menschen treiben die Gründungswelle an

Besonders aktiv sind die 25- bis 34-Jährigen: Mit einer Quote von 16,5 % ist diese Altersgruppe führend bei Unternehmensgründungen. Ihre hohe Beteiligung wirkt sich maßgeblich auf das Gesamtwachstum aus und macht sie zum zentralen Motor der Gründungsdynamik.

Gründungsbereitschaft bei Menschen mit Migrationshintergrund

Auch Gründerinnen und Gründer mit Migrationshintergrund zeigen überdurchschnittlich hohe Aktivität. Ihre Gründungsquote liegt bei 12,5 %. Damit gehören sie – nach den jungen Erwachsenen – zur zweitstärksten Gruppe in der Statistik.

Überblick: Wer gründet in Deutschland?

  • Gesamtquote: 9,8 %
  • Frauen: 8,5 % (+2,6 %)
  • Anteil frauengeführter Unternehmen: 43 %
  • 25–34-Jährige: 16,5 %
  • Personen mit Migrationshintergrund: 12,5 %