Zahlarten

Der nächste Insolvenz Hammer: Digital River entlässt Mitarbeiter

Wer schon mal bei Kaspersky, Microsoft oder Asus eingekauft hat, kennt vielleicht aus der Kaufabwicklung den Zahlungsanbieter Digital River. Dieser betreibt nicht nur Zahlungsdienstleistungen, sondern auch ganze Webshops – zum Beispiel die Online-Shops von AMD, Crucial und Asus.

Momentan sind mehrere Shops, die über Digital River laufen, offline oder zwar online, aber ohne Produkte.

Aus schreibt im Webshop:

Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass unser Online-Shop vorübergehend geschlossen wird. Der Grund dafür ist, dass Digital River, unser autorisierter Wiederverkäufer und Händler, in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Bitte beachten Sie, dass alle akzeptierten Bestellungen von ASUS honoriert und garantiert werden.
Bei ASUS stehen Ihre Rechte und Ihre Zufriedenheit an erster Stelle. Bitte seien Sie versichert, dass Ihre Kundenrechte durch diese Situation nicht beeinträchtigt werden.

 

Digital River hat heute in den USA bereits über 100 Mitarbeiter entlassen. Die Krise begann, als 2024 Kaspersky als größter Kunde wegbrach – die US-Regierung hatte den Verkauf von Kaspersky in den USA verboten. Bereits im Januar 2025 gab es erste Gerüchte über die bevorstehende Insolvenz.
Betroffen ist auch die deutsche Digital River GmbH und Digital River Holding GmbH.